Onlinecampus Review #27

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Auch wenn das Thermometer noch etwas anderes sagt, der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu und so kurz vor Schulbeginn wollen wir Sie in gewohnter Weise über interessante Themen, Veranstaltungs- und Publikationshinweise sowie Initiativen aus den Netzwerken informieren.

Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Netzwerke Review

Logo: Lene Kieberl, Virtuelle PH  

Virtuelle PH-Themenschwerpunkt „Digitale Medien in der Volksschule“ startet am 3.Oktober!

Digitale Medien schon in der Volksschule: muss das sein? Die VPH meint ja! Vom 03. Oktober bis 06. November 2016 findet daher der Themenschwerpunkt „#digiVS | Digitale Medien in der Volksschule“ statt. Rekordverdächtige 16 eLectures und ein brandneues 3-wöchiges Online-Seminar sind geplant.
Freuen Sie sich mit dem VPH-Team auf Themen wie Lernrallyes, Safer Internet für Volksschulkinder, Tablet- und Tool-Einsatz sowie fachdidaktische Inputs, z.B. zu DaZ. Mit diesem Fokus auf die Volksschule reagiert die Virtuelle PH unter anderem auf zahlreiche Anregungen zu mehr digitaler Fortbildungsvielfalt für Volksschullehrer_innen.

Ab dem 14.September 2016 wird die Werbetrommel offiziell gerührt und Sie können sich für Ihre Wunsch-Lehrveranstaltungen anmelden!

Nähere Infos zu Inhalten und Anmeldung finden Sie laufend aktualisiert unter:
http://www.virtuelle-ph.at/schwerpunkte/schwerpunkt-digivs/

Bild: Lene Kieberl, Virtuelle PH

Logo: PH Burgenland 
Vortrag: Reflexionsfähigkeit als Kernkompetenz angehender Lehrerinnen und Lehrer - wie kann Reflexion gelehrt und gelernt werden?

am 27.09.2016, 14.00 – 16.00 Uhr, PH Burgenland, Thomas Alva Edisonstraße 1, 7000 Eisenstadt

Reflexionsfähigkeit wird in allen aktuellen Kompetenzkatalogen von Lehrer/innen als eine wesentliche Kompetenz professioneller Lehrpersonen genannt. Die Elemente Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns, der eigenen Rolle und der Eingebundenheit in Strukturen sind zentral für die stetige (Weiter-)Entwicklung eines pädagogisch-professionellen Selbstverständnisses. Der Kern pädagogischer Professionalität ist die Fähigkeit zur theoretischen Reflexion konkreter Handlungssituationen in institutionellen Kontexten. Reflexives professionelles Selbstverständnis von Pädagoginnen und Pädagogen ist die Grundlage zur Entwicklung eines professionellen berufsspezifischen Habitus.

Im Vortrag von Dr.in Eveline Christof (Professorin am Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck) werden vielfältige Forschungsbefunde aus dem Feld der Lehrer/innenbildung dargestellt, welche die Herausforderungen aufzeigen, wenn es darum geht Reflexionsfähigkeit zu lehren und zu erlernen. An diese Diskussion anschließend werden thesenartig erste Eckpunkte einer Definition von Reflexionsfähigkeit für die Lehrer/innenbildung entworfen.

Weitere Informationen: sabrina.schrammel@ph-burgenland.at | http://www.ph-burgenland.at/startseite/

Logo: PH Burgenland

Logo: PH OÖ 
Tagung „Partizipation & politische Sozialisation im Zeitalter neuer Medien“ 

Insbesondere für Jugendliche stellen neue Medien einen zentralen Teil ihrer Lebensrealität dar. Auch der politische Diskurs wird zunehmend über Facebook, Twitter oder ähnliche Plattformen geführt, wodurch sich neue Formen der gesellschaftspolitischen Beteiligung und Sozialisation eröffnen.

Die Tagung setzt sich mit dieser neuen Realität auseinander und lotet aus, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Politische Bildung hat. In unterschiedlichen Formaten reicht das Angebot von der Präsentation aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und Marktforschungsdaten (u.a. mit Dr. Peter Filzmaier, Dr. Beate Großegger) über methodisch-didaktischen Austausch und Spielmodule bis zur prominent besetzten Podiumsdiskussion.

Termin: 08.09. – 09.09.2016 | Ort: PostCity Linz, Bahnhofplatz 11, 4020 Linz

Alle Informationen zur Tagung finden Sie unter: http://ph-ooe.at/partizipation_2016

Logo: PH Oberösterreich

Grafik: ÖSZ 

Siegerehrung ETS-Videowettbewerb & europäischer Tag der Sprachen

Das Österreichische Sprachen-Kompetenz-Zentrum (ÖSZ) veranstaltete im Auftrag des BMB einen Videowettbewerb unter dem Motto: „MitSprachen – MitSprechen: Brücken bauen und Türen öffnen“. Wie Sprache dabei hilft, Trennendes zu überbrücken und Gemeinsamkeiten aufzuzeigen, war Aufgabe für das Kurzvideo.

Die Bekanntgabe der Siegervideos und die feierliche Überreichung des Siegerschecks (1. Platz 1000.- Euro) findet am 28. September 2016 statt.

Der ETS-Videowettbewerb ist Teil des Europäischen Tages der Sprachen, der europaweit am 26. September gefeiert wird.

Bis zum 28. September kann man die Liste der teilnehmenden Videos auf dem Youtube-Kanal des ÖSZ ansehen und anhören. Die Sieger/innen werden danach auf der ÖSZ-Seite www.oesz.at und auf der ÖSZ-Facebook-Seite www.facebook.com/oesz.at veröffentlicht.

Grafik: ÖSZ

Logo: Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik

Fortbildungsangebote der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik für PädagogInnen

Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien 13 bietet österreichweit Fortbildungsangebote über Agrar-, Umwelt- und Naturthemen für PädagogInnen aller Schultypen und Kindergärten an.

Die Themenpalette ist vielseitig und reicht von Klimaschutz & Ernährung über Lebensmittelrückverfolgbarkeit bis hin zum Thema Boden im Unterricht. Bei den Seminaren erhalten Sie umfassendes Fachwissen sowie Materialien für die zielgruppengerechte Umsetzung im Unterricht.
Wir unterstützen Sie weiters mithilfe zahlreicher E-Learning-Kurse. Diese sind auch ohne Absolvierung eines Seminars zugänglich.

Die Teilnahme an einem Seminar sowie die Nutzung der E-Learning-Kurse sind kostenlos. Kooperationspartner sind das BMLFUW und das LFI Österreich.

Kontakt: DI Thomas Ochsenhofer, BEd. (thomas.ochsenhofer@agrarumweltpaedagogik.ac.at | 01 877 22 66-67)

Neugierig geworden? Alle aktuellen Themen mit Terminen und Anmeldemodalitäten finden Sie hier!
www.agrarumweltpaedagogik.ac.at

Logo: Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik

 Bild: CC0

Jobtalks ist wieder da!

Was ist mein Traumberuf? Wie kann ich mich im Internet richtig bewerben? Diese Fragen werden im Rahmen der Jobtalks 2.0 Workshops beantwortet.

Jobtalks 2.0 bringt die Themen „Berufsorientierung und Bewerbung“ und „Sicherheit im Internet“ zusammen. Jugendliche entdecken wichtige Grundlagen für die Jobauswahl und die Bedeutung und Aussagekraft eigener digitalen Spuren im Netz. Das aktualisierte Angebot richtet sich in erster Linie an Jugendliche. Die Materialien können heruntergeladen werden und stehen für den Einsatz in Schule zur Verfügung. Darüber hinaus steht ein begrenztes, kostenfreies Kontingent für Workshops für 2016 zur Verfügung. 

Workshop-Themen sind:

  • einen Traumberuf entdecken – Für Jugendliche von 12-14 Jahren
  • Bewerben via Internet, na klar! – Für Jugendliche ab der 9. Schulstufe
  • Workshops für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren – Für Lehrkräfte & Sozialpädagog/innen
  • „Themenachmittage“– Für Jugendzentren

Melden Sie sich am besten so schnell wie möglich über die Website an: www.jobtalks.at 

Bild: CC0

Bild: Pixabay, CC0
Tagung „Sprache im Geschichtsunterricht“

Ankündigung zu internationale Tagung im Fachbereich Geschichte zum Thema „Sprache im Geschichtsunterricht“!

Termin: Donnerstag, 24.11.2016, 09:30 – 18:00 Uhr
Ort: Pädagogische Hochschule Wien, 1100 Wien, Grenzackerstraße 18, Festsaal

Eine Kooperation der PH Wien und des Fachdidaktikzentrum Geschichte Universität Wien

Weitere Informationen zur Tagung erteilt Dr.in Sabine Hofmann-Reiter unter sabine.hofmann@phwien.ac.at.

Bild: Pixabay.com, CC0

Hier könnte Ihr Beitrag stehen!
Bild: IMST
IMST-TAGUNG 2016:  Anmeldung nur mehr bis 18.9. möglich!

IMST-Tagung 2016 vom 27.9. bis 30.9. an der PH Kärnten zum Thema Grundbildung am Ende der Sek. I

Die IMST-Tagung 2016 in Kooperation mit ÖKOLOG fördert den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von Lehrenden an Hochschulen und Universitäten, insbesondere fokussiert auf den MINDT-Bereich sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung. Ein zentrales Anliegen ist das Sichtbarmachen von Innovationen an österreichischen Schulen, Hochschulen und Universitäten, bezogen auf Unterricht (Lehre und Weiterbildung) und Forschung. Hauptthema 2016: Grundbildung am Ende der Sek I aus fachdidaktischer Sicht

Nähere Informationen und Anmeldung unter www.imst.ac.at/tagung 2016

Terminaviso: am 26.9.2016 findet das ÖGFD-Symposium in Kooperation mit IMST statt (http://oegfd.univie.ac.at).

Bild: IMST

Bild: PH Wien
EU-Projekt zur Verbesserung der Pädagogisch-Praktischen Studien

In der Lehramtsausbildung ist die reflexive Verbindung von Theorie und Praxis ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Vorbereitung auf den Beruf. In den Pädagogisch-Praktischen Studien besteht bereits im Studium die Möglichkeit, erste Erfahrungen aus der Unterrichtspraxis mit dem theoretischen Wissen aus Vorlesungen und Seminaren zu verknüpfen.

Im EU-Projekt PREPARE (Promoting Reflective Practice in the Training of Teachers Using ePortfolios, 01/2016-12/2018), an dem die PH Wien beteiligt ist, werden Möglichkeiten erprobt, wie eine Kombination aus E-Portfolio, Social Video Learning und Learning Analytics die professionelle Reflexion der Studierenden unterstützen kann. Im Zentrum des Projekts stehen Videoaufnahmen von Unterrichtssituationen, die auf einer E-Portfolio-Plattform in Lerngruppen analysiert und kommentiert werden können.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Webseite des ZLI der PH Wien.

Bild: PH Wien

Publikationen Review

Copyright: edition suhrkamp

Dialektik der Bildungsabschlusserhöhung. Oder: Wird es unseren Kindern einmal besser gehen?

Buchbesprechung: Oliver Nachtwey: Die Abstiegsgesellschaft. Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne. Suhrkamp, Berlin 2016

Hand aufs Herz: Glauben Sie eigentlich noch, dass es Ihren, dass es unseren Kindern einmal besser gehen wird als uns? Nein, nicht so wirklich? Vielleicht befürchten Sie sogar Gegenteiliges? Willkommen im Club!
Und geht es Ihnen vielleicht auch so, dass Sie feststellen, dass – bei genauerer Überlegung – es gar nicht so leicht zu sagen ist, was genau die Ursache für dieses Gefühl ist, oder was konkret man denn nun tun könnte, um „bestimmten“ Entwicklungen gegenzusteuern? Drei Beispiele, die Ihnen vielleicht bekannt vorkommen: Ohne Zweifel ist die allgemeine Tendenz zu höheren Bildungsabschlüssen nicht verwerflich. Die führt allerdings dazu, dass am Arbeitsmarkt neue Konkurrenzsituationen und neue, oft prekäre, Unsicherheiten entstehen und viele der Generation der 25- bis 30jährigen den sozialen Abstieg (zumindest temporär) nur mit Unterstützung ihrer Eltern vermeiden können. Oder: Der Wohlstandsgewinn der letzten Jahrzehnte führt dazu, dass Personen, die ein wenig Geld übrig haben, dieses nun in Finanzprodukte investieren (fürs Sparbuch gibt’s ja kaum mehr Zinsen), die – über mehr oder weniger viele Ecken – am Fundament der eigenen Jobsicherheit und des übrig bleibenden Finanzpolsters nagen. Oder: Die letzten 100 Jahre haben gewaltige Verbesserungen für Frauen gebracht. Gleichzeitig ist die Schere zwischen Frauen (also auf der einen Seite die akademisch gebildete Topmanagerin oder Universitätsprofessorin, auf der anderen die in der Reinigungsfirma prekär beschäftigte Migrantin) weiter aufgegangen.
Oliver Nachtwey ist es in seinem – auch für Nicht-Soziologen und Nicht-Ökonomen – gut lesbaren Werk gelungen, für Menschen, die sich nicht mit einfachen (und schon gar nicht populistischen) Antworten begnügen möchten, eine konsistente, wirklich spannend zu lesende (und akribisch recherchierte) Analyse der Gesellschaftsentwicklung der letzten 250 Jahre zu schreiben. Beeindruckend ist die Fähigkeit des Autors, die Komplexität von Zeitphänomenen, Entwicklungen, Unbehaglichem und Missständen zu fassen, ohne dabei in die Falle zu tappen, gleichsam paradoxe Entwicklungen einfach auflösen und wegerklären zu wollen.
Nachtwey liefert hier sicherlich nicht den einzig möglichen Blick auf den Stand der gegenwärtigen Gesellschaft. Aber sein Buch erreicht zweifellos das Ziel, „… ein wenig zur Erhellung der aktuellen Situation bei(zu)tragen und Überlegungen darüber an(zu)stoßen, wie auf den Prozess der regressiven Modernisierung eine solidarische Moderne folgen könnte.“

PS: Die Arbeitsverhältnisse im Bildungswesen sind im Vergleich zu anderen „Branchen“ noch relativ „gut“. Hier noch zwei Gründe, warum gerade Pädagoginnen und Pädagogen diesen Text lesen sollten: Erstens sensibilisiert er gegenüber Entwicklungen, die auch für die pädagogische Profession nicht wünschenswert wären oder sind. Und zweitens klärt es den Blick auf die Realitäten, die den Schülerinnen und Schülern nach ihrer Schulzeit bevorstehen (könnten). Und beides ist allemal gut zu (er)kennen.

Thomas Nárosy

Cover: Didaktik Plus, Flipped Classroom, AWS
Flipped Classroom. Eine kostenlose Unterlage der aws.

Als Flipped Classroom wird eine Unterrichtsmethode bezeichnet, bei der vor allem durch den Einsatz neuer Medien der Unterricht im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf gestellt wird. Beim klassischen bzw. traditionellen Unterricht findet die Erarbeitung eines Themas oder Stoffes in der Regel im Unterricht statt. Im Unterricht wird Wissen vermittelt – der Großteil der Stunde wird für den Input verwendet. Beim Konzept Flipped Classroom werden insbesondere Videos bzw. Screencasts, anhand deren man ein neues Thema erarbeiten kann, den Lernenden mitgegeben. Diese sehen sich diese Videos zuhause an und erlernen so den neuen Inhalt. Der Input passiert im eigenen Tempo, wann man will und wo man will. Im Unterricht bleibt somit Zeit um Übungen durchzuführen. Die Lehrkraft wird zum Coach und kann individuell unterstützen.

Im Rahmen der Reihe Didaktik PLUS hat die aws eine kostenlose Unterlage des Autors und Flipped Classroom Austria Mitbegründer Stefan Schmid unter dem Titel „Flipped Classroom – Neue Medien für den Unterricht“ herausgegebenen. EinsteigerInnen und Interessierte finden eine Reihe an großteils kostenfreien Tools und manche Ideen für den eigenen Flipped Classroom-Workflow.

Die AWS ist eine Initiative der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und des Österreichischen Sparkassenverbandes und als Projekt am Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) angesiedelt. Ziel der Initiative ist es Schülerinnen und Schüler mit wirtschaftlicher Handlungskompetenz auszustatten und eine positive Grundeinstellung zur Wirtschaft zu fördern. Dazu bietet die AWS kompakte Unterrichtsmaterialien mit Sachinformationen, Arbeitsblättern, Kopiervorlagen etc. zu aktuellen Themen an, die auf der Webseite zum Download stehen.

Die Unterlage zu Flipped Classroom versucht die digitalen Kompetenzen von Lehrkräften zu fördern und so Individualisierung, Differenzierung und Personalisierung im Klassenzimmer zu unterstützen, indem digitale Innovationen im Klassenzimmer eingesetzt werden.

Link zur Publikation: http://aws.ibw.at/angebote/didaktikplus/2016/

Fundstücke

Screenshot: Robert Schrenk
Messenger-Apps im und um den Unterricht

Schüler/innen und Lehrer/innen setzen vermehrt auf die Vorteile von Instant Messengern (Facebook, WhatsApp, Telegram,...) um Informationen rund um den Unterricht und das Schulgeschehen auszutauschen. Die einfache Bedienung und Geschwindigkeit dieser Dienste sind verlockend und lösen vielerorts andere Formen der digitalen Kommunikation (eMail, Foren etc.) ab.
Allerdings ist die Nutzung dieser Dienste in vielen Fällen problematisch. Beispielsweise läuft die gesamte Kommunikation ausschließlich innerhalb des jeweiligen Messengers ab. Dadurch werden alle Peers gezwungen sich ebenfalls bei diesem Dienst zu registrieren oder sie werden von der Kommunikation ausgeschlossen. Oftmals ist die Nutzung in der Schule rechtlich gar nicht zulässig (Datenexport außerhalb EU, Datenschutz bei Minderjährigen … ), und außerdem werden die Daten von diesen „kostenlosen“ Services für Werbeauswertungen oder ähnliche Geschäftsmodelle benutzt - das ist auch kein schöner Gedanke.
Schön wäre ein Messenger, der Datensouveränität gewährleistet. Ein in Entwicklung befindlicher Messenger, der eduMessenger, nutzt für die Datenablage die Foren bestehender MOODLE-Lernplattformen, die an den Schulen sowieso bereits vorhanden sind. eduMessenger kann also bedenkenlos genutzt werden. Auch Lehrkräfte, die an ihrer Schule keine MOODLE-Lernplattform haben, können den Messenger nutzen, weil auch öffentlich nutzbare MOODLE-Instanzen angeboten werden.

Die Tatsache, dass bestehende Lernplattformen mit einer Messaging-Funktion erweitert werden führt außerdem dazu, dass bereits vorhandene Gruppen sofort im Messenger vorhanden sind und die Kommunikation rund um den Unterricht auch direkt innerhalb der Lernplattform didaktisierbar wird. So können bspw. Lernfortschritte außerhalb des Unterrichts von Schüler/innen dokumentiert und dann von ihren Lehrkräften beurteilt werden (uvm).
Derzeit befindet sich der Messenger in Entwicklung, und viele Funktionen werden erst im Laufe der nächsten Monate entstehen. Dennoch kann der Messenger von interessierten Lehrkräften mit ihren Schüler/innen bereits jetzt genutzt werden.

Mehr Informationen finden sich im YouTube-Video bzw. sind die Apps für Android und iOS kostenlos in den Stores verfügbar.

Text: Robert Schrenk | Bild: Screenshot (Robert Schrenk), Logo (CC-0)

Sie können den Newsletter auch online in unserem Archiv auf http://www.virtuelle-ph.at/mod/datalynx/view.php?id=14888 nachlesen.


IMPRESSUM

Redaktionelle Betreuung: NMS Support Team und Onlinecampus Virtuelle PH - ein Service aller Pädagogischen Hochschulen Österreichs im Auftrag des BMB. Jede beitragende Institution zeichnet für ihre Inhalte verantwortlich.
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