Onlinecampus Review #29

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Auch in dieser letzten Ausgabe vor Weihnachten sind wieder viele interessante Themen, Veranstaltungsberichte, Publikationshinweise und Initiativen aus den Netzwerken mit dabei.

Wir wünschen eine anregende Lektüre, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Netzwerke Review

Logo: Onlinecampus Virtuelle PH

NEU: Bedarfsorientierte Fortbildung für Regionen, Schulen oder Gruppen

Sie sind Schulleiter_in, Pflichtschul- oder Fachinspektor_in, eLearning-Koordinator_in für ein Land, einen Bezirk oder eine Region und suchen nach einer Möglichkeit die digitalen Kompetenzen ihrer Gruppe im Rahmen eines gemeinsamen Erlebnisses zu fördern?
Dann sind die neuen maßgeschneiderten (halb-)virtuelle Angebote der VPH genau das richtige! Wir bieten folgende Angebote an:

eLectures on demand im Konferenzzimmer
Ein/e Fachexpert_in „besucht“ Sie exklusiv zu einem gewünschten Termin live-online an Ihrem Schulstandort oder an mehreren Standorten gleichzeitig, z.B. im Rahmen einer Konferenz, SCHILF oder SCHÜLF.

Online-Seminare on demand für Ihren Standort
Wenn sich mehrere Kolleg_innen für eines unserer Fortbildungsthemen interessieren oder Sie z.B. einer Fachgruppe die intensive Auseinandersetzung mit einem Thema via Online-Fortbildung ermöglichen möchten, können unsere kooperativen Online-Seminare auch speziell für geschlossene Gruppen organisiert und ausschließlich mit diesen Gruppen durchgeführt werden.

Dieses Angebot wird bis auf weiteres vom BMB finanziert und für Sie kostenlos zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.virtuelle-ph.at/massgeschneidert!

Logo: Onlinecampus Virtuelle PH

Grafik: IMST 
JETZT ANMELDEN: IMST-Tag 2017 am 17. März 2017 in Wien 

Schwerpunktthema: „Digitale Bildung als Innovationsimpuls“ - Kaum eine andere gesellschaftliche Veränderung entwickelt sich so rasant wie jene der digitalisierten Welt. Auch im Bereich Bildung ist diese digitale Entwicklung stark spürbar. Für Schülerinnen und Schüler ist der Umgang mit digitalen Medien im privaten Bereich eine schon sehr vertraute, aber wie sieht es mit dem kompetenzorientierten, digitalisierten Lernen und einem entsprechend innovativen Unterricht und der digitalisierten Schule aus? Wie kann eLearning als Impulsgeber für Innovationen im Unterricht genutzt werden? Wie verändert sich der MINDT-Unterricht durch informatisches Denken und dem Einsatz von digitalen Medien und welche Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen können dadurch gefördert werden?

An diesem Tag zeigen wir Ihnen, wie innovativer Unterricht von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Deutsch und Technik möglich ist. Der IMST-Tag bietet ebenfalls die Möglichkeit im Rahmen von Referaten und Workshops sich auszutauschen, zu vernetzen sowie voneinander und miteinander Innovationen zu erleben!

Alle Infos zum IMST-Tag unter: www.imst.ac.at/imst-tag2017 | Anmeldung unter: www.imst.ac.at/imst-tag2016 oder via PH-Online

Der IMST-Tag gilt als Fortbildungsveranstaltung.

Grafik: IMST

Grafik: ÖSZ 
PUMA - Produktiver Umgang mit Mehrsprachigkeit im Alltag von Kindern

Jetzt NEU: „PUMA Pocket XXL – Das Riesenfaltplakat mit spielerischen Aktivitäten zum Aufbau der Bildungssprache Deutsch für den Kindergarten und die Volksschule“ WAS IST DRINNEN?

„PUMA Pocket XXL“ enthält 10 interaktiv gestaltbare Seiten mit Sprachspielen und -aktivitäten, die den schrittweisen Aufbau der Bildungssprache Deutsch unterstützen und zugleich Anregungen geben, wie Kinder ihre mitgebrachten Familiensprachen sicht- und hörbar machen können und vieles mehr….
Das PUMA-Faltplakat "Meine Sprachen" gibt es ebenfalls in neun verschiedenen Versionen.

Alles Weitere zu Puma gibt es unter http://bit.ly/2h2rlTx!

Grafik: ÖSZ

Logo: BIMM 

Gut informiert mit dem Newsletter des BIMM

Kennen Sie schon den neuen, zweimal jährlich erscheinenden Newsletter des Bundeszentrum für Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit? Die erste Ausgabe kann hier nachgelesen werden: http://bit.ly/2h17CCc

Als Netzwerk der Pädagogischen Hochschulen ist das BIMM im Auftrag des BMB österreichweit tätig und stellt regelmäßig Entwicklungen aus den Themenfeldern sprachliche und kulturelle Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit vor. Der Newsletter erscheint im Mai und November und informiert über die Angebote des BIMM sowie themenspezifische Veranstaltungen und Publikationen.
Themenbezogen erscheinen auch Sonderausgaben. Die erste Sonderausgabe zum Thema USB DaZ (Unterrichtsbegleitende SprachstandsBeobachtung Deutsch als Zweitsprache) kann unter http://bit.ly/2h2rlTx nachgelesen werden.

Am besten gleich abonnieren unter bimm.at/newsletter!

Logo: BIMM

Logo: eEducation Austria

eEducation Austria

Pionierzeiten sind spannend, die Gruppe der Pioniere überschaubar, der Weg ist das Ziel, das Ende des Weges nicht in Sicht. So begann auch der Weg der Schulen ins digitale Zeitalter. Es begann mit Projekten, auf der Sekundarstufe II mit eLearning in Schulclustern, kurz eLC, auf der Sekundarstufe I mit eLearning im Schulalltag, kurz eLSA, IT@VS im Bereich der Primarstufe und daneben sprossen noch diverse andere Initiativen.

eEducation Austria ist die neue Dachmarke des Bundesministerium für Bildung für digitale Bildung an österreichischen Schulen, die diese Entwicklungen zusammenführt, neu strukturiert und mit einem Bundes- und Koordinationszentrum eEducation, das an der PH OÖ angesiedelt ist, ein operatives Zentrum erhält. Die Pionierschulen und erfahrenen Akteure wurden als eEducation Expert.Schulen im neuen Netzwerk aufgenommen mit dem Ziel ihre Expertise an Schulen, die sich erst auf den Weg machen in die digitale Bildungswelt mit ihrer Erfahrung zu unterstützen.

So haben sich in wenigen Wochen ca. 1000 Schulen unter „eEducation Austria“ zusammengeschlossen.

Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ (V.Hugo) Das scheint jetzt tatsächlich der Fall zu sein.

Weitere Informationen finden Sie unter eeducation.at!

Logo: eEducation

 Logo: FH Joanneum

Weiterbildungen der FH JOANNEUM

Workshop: „Comics als Ordnungs- / Reflexions- / Motivationswerkzeug in (Online-)Lernprozessen“, Jutta Pauschenwein
02.02.2017, 13:00 – 17:00 Uhr, FH Joanneum, Eggenberger Allee 11, SR 306 (Campus A, 3. OG)
In diesem Workshop wird Ihnen ein neuer Trend im (E-)Learning vorgestellt: Die Idee ist, einen abstrakten Comic zu zeichnen und damit eine neue Perspektive auf Konzepte, Ereignisse, Inhalte, etc. zu erhalten.
Kosten: keine | Detaillierte Workshopbeschreibung

Online-Kurs: „Was kann die Social Network Analysis im E-Learning leisten?“, Jutta Pauschenwein
6. März bis 24. März 2017, rein virtuell, dreiwöchige Online-Phase
In diesem Online-Kurs werden Grundlagen der Social Network Analysis erarbeitet, Modelle und wichtige Parameter der Social Network Analysis analysiert und erste Erfahrungen mit der Anwendung auf eigene Online-Gruppen zur Diskussion gestellt.
Kosten: 390 Euro (inkl. USt) | Detaillierte Kursbeschreibung

Online-Kurs: „E-Moderating – der Klassiker“, Anastasia Sfiri
26. Juni bis 23. Juli 2017, rein virtuell, 4-wöchige Online-Phase
Die Ausbildung zur E-ModeratorIn nach Gilly Salmon ermöglicht die intensive Auseinandersetzung mit wichtigen Kompetenzen für die Begleitung von Lerngruppen im virtuellen Raum sowie die Reflexion des eigenen Lernverhaltens.
Kosten: 300 - 490 Euro (inkl. USt) | Detaillierte Kursbeschreibung

Anmeldung: ivona.jolic@fh-joanneum.at

Logo: FH Joanneum 

Bild: Fotolia
Bundesweite Fort- und Weiterbildung zur Sprachlichen Bildung 2017

Die Pädagogischen Hochschulen bieten in Kooperation mit Partnerinstitutionen (ÖSZ, BIMM) auch 2017 wieder eine Reihe von bundesweiten Fort- und Weiterbildungen zum Themenbereich „Sprachliche Bildung“ an.

Die Angebote der bundesweiten Fort- und Weiterbildung 2017 zum Thema „Sprachliche Bildung“ sind online und für die Anmeldung geöffnet. Das vorliegende Programmheft bietet einen gesammelten Überblick mit allen wichtigen Informationen zu Inhalten, Fristen und Anmeldungsmodalitäten. Die Veranstaltungen finden im Auftrag der Abteilung I/4 mit unterschiedlichen Kooperationspartnern bzw. Fachinstituten statt.

Programme und Detailinformationen folgen zeitgerecht auf PH-Online und auf der Website des Österreichischen Sprachen-Kompetenz-Zentrums unter www.oesz.at/bundesseminareDie Anmeldung zu den bundesweiten Seminaren erfolgt über PH-Online von 14. November 2016 bis 13. Jänner 2017.

Copyright: Fotolia

Grafik: Safer Internet
Safer Internet Day 2017 – anmelden und mitmachen!

Am 07. Februar 2017 findet zum 14. Mal der internationale Safer Internet Day statt! An diesem Tag dreht sich europaweit alles um den sicheren, kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf einem „besseren Internet für Kinder und Jugendliche“, ganz nach dem Motto: „Gemeinsam für ein besseres Internet“.

Saferinternet.at lädt Schulen, Jugendorganisation und Bildungseinrichtungen dazu ein, sich mit eigenen Projekten aktiv am Safer Internet Day 2017 zu beteiligen und damit den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zum Thema zu machen! Jede/r kann einen Beitrag für ein „besseres Internet“ leisten – etwa durch einen respektvollen Umgang miteinander, die Bereitstellung hochwertiger Online-Inhalte für Kinder/Jugendliche, die Entwicklung sicherer Produkte oder die Förderung der Medienkompetenz.

Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie auf www.saferinternetday.at.

Grafik: Safer Internet

Grafik: Private PH der Diözese Linz
Lehrgang „Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden“ (PH-LINZ)

Im Sommersemester 2017 ist geplant, den bereits mehrmals erfolgreich an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz durchgeführten 2-semestrigen, berufsbegleitenden Lehrgang „Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden“ erneut zu starten.

Für die Arbeit mit sozialwissenschaftlichen Fragestellungen ist die Kenntnis empirischer Methoden eine Voraussetzung. Dabei geht es um eine dem wissenschaftlichen Standard gemäße Anwendung von verschiedenen Forschungsmethoden. Im Zuge der gesteigerten Qualifikation für pädagogische Berufe wird der Anspruch für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung verstärkt gestellt. Die hier angebotenen Module bieten die Chance, mit komplexen Forschungsmethoden vertraut zu werden und am internationalen Diskurs zu pädagogischen Fragestellungen partizipieren zu können.

Mehr Information und Anmeldung hier!

Für weitere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung:
Dr. Petra Traxler, Dr. Johannes Reitinger - Lehrgangsleitung Sowi
Dr. Petra Traxler, Thomas Schöftner, Bettina Reindl – Graduiertenkolleg
Dr. Claudia Pass - Zentrum für Weiterbildung

Kontakt: elearn@ph-linz.at

Grafik: Private PH der Diözese Linz

Grafik: Klaus Scheiber
FIT für GZ in MATHE

Das ist das Ziel der im Herbst 2015 gestarteten bundeslandweiten Fortbildungsinitiative der PH Steiermark für jene LehrerInnen an den Neuen Mittelschulen, die laut NMS-Umsetzungspaket 2012 im Mathematikunterricht auch die Grundzüge des Gegenstandes Geometrisches Zeichnen zu vermitteln haben.

In acht halbtägigen Modulen spannt sich dabei inhaltlich der Bogen von den fachspezifischen Basics (Geometrischer Formenschatz, Projektionen und Risse) über das Modellieren mit einer didaktischen 3D-CAD-Software (Raumtransformationen, Boolesche Operationen) bis zu Musterbeispielen aus dem Kompetenzmodell GZ und Aufgaben zu den Bildungsstandards Mathematik in der Sekundarstufe I mit raumgeometrischen Themenstellungen.

Nach 120 TeilnehmerInnen im Schuljahr 2015/16 an fünf Seminarstandorten absolvieren heuer im zweiten Jahr dieses Pilotprojekts insgesamt 51 LehrerInnen die beiden aktuell stattfindenden Kurzlehrgänge für NeueinsteigerInnen bzw. Fortgeschrittene.

Weitere Infos zum "Modell Steiermark" gibt Projektleiter Mag. Klaus Scheiber (klaus.scheiber@phst.at).

Grafik: Klaus Scheiber

Logo: BMB
CALL FOR PAPERS:  Themenschwerpunkt Lernen und Lehren mit Technologien. Vermittlung digitaler und informatischer Kompetenzen

Digitale Medien verändern unsere Welt und unser Leben in einem Ausmaß, wie dies zuletzt wohl bei der Einführung des Buchdrucks der Fall war. Unsere Schülerinnen und Schüler wachsen mit digitalen Medien auf und nutzen diese meist unbefangen und vielseitig.
Zeitgemäße Bildungs- und Arbeitsprozesse sind ohne die Nutzung digitaler Technologien kaum denkbar – digitale und informatische Kompetenzen sind für die Teilhabe an unserer Gesellschaft unerlässlich: Im Mittelpunkt stehen Fähigkeiten, Technologien bewusst und produktiv für die eigene Weiterentwicklung einzusetzen oder in entsprechenden zukunftsträchtigen Berufsfeldern Fuß zu fassen.
Dieser Thematik wird nun ein Schwerpunkt in Erziehung und Unterricht, Heft 2017 (7/8), gewidmet. Das Themenspektrum umfasst den vielfältigen Einfluss von Technologien auf zeitgemäße Bildungssettings.

Wir laden ein, Beiträge zu folgenden Formaten einzureichen:

  • Klassischer wissenschaftlicher Artikel (6 Seiten)
  • Reflektierter Praxisbericht (4 Seiten)
  • Werkstattkurzbericht (2 Seiten)

Alle Informationen zu den Einreichungsmodalitäten und Fristen finden Sie hier!

Kontakt für Rückfragen: Mag. Stephan Waba. M.A. (stephan.waba@bmb.gv.at).

Logo: BMB

Grafik: Private PH der Diözese Linz
Lehrgang „Planspiele“ (PH-LINZ)

Im Sommersemester 2017 ist geplant, den Lehrgang „Planspiele“ an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz erstmals durchzuführen. Dieser stellt ein einzigartiges Angebot im deutschen Sprachraum dar.

Der Einsatz von Planspielen stellt eine innovative Form des Lernens dar, die sowohl in Schulen, an Universitäten wie auch in Organisationen und Unternehmen zunehmend eingesetzt wird. Sie ist überall dort herkömmlichen Lehrmethoden überlegen, wo es um komplexe Sachverhalte geht und/oder Lernen einen handlungsimmanenten Charakter besitzt.
Planspiele ermöglichen den Mitspielenden das Ausprobieren in unterschiedlichen Rollen und sind eine bewährte Methode des „Action Learning“. Lernen wird nicht nur von einem kognitiven Aspekt aus betrachtet, sondern es werden sozial-emotionale Komponenten mit eingebunden.

Mehr Informationen und Anmeldung finden Sie hier!

Für weitere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung:
Dr. Renate Birgmayer-Baier – Lehrgangsleitung Planspiele
Dr. Claudia Pass – Zentrum für Weiterbildung

Kontakt: weiterbildung@ph-linz.at

Grafik: Private PH der Diözese Linz

Bild: Sprachbegleitung
Sprachbegleitung einfach machen - Der Werkzeugkoffer für Ehrenamtliche

Für alle, die Geflüchtete beim deutschen Spracherwerb unterstützen: Auf wb-web.de gibt es ab 24. Jänner 2017 über 10 Wochen die besten Materialien, Videos, Tipps&Tricks, Webinare, eine virtuelle Messe, u.v.m.! Ergänzt wird das Dossier "Sprachbegleitung einfach machen!" durch eine virtuelle Messe,  die im Rahmen der DaFWebKon 2017 stattfindet. 

Die Ergebnisse der von der Bertelsmann Stiftung getragene Initiative werden am Ende zu einer Themenlandkarte verdichtet.

Bild: Bertelsmann Stiftung

Bild: DaFWEBKON

Webkonferenz: DaFWEBKON & Virtuelle Messe

Von 1.-4. März 2017 treffen sich wieder weltweit via Web Deutsch als Fremd/Zeitsprache-Lehrende und interessierte ehrenamtliche Sprachbegleiter/innen. In einer Virtuellen Messe werden die aktuellsten Deutschlehrmaterialien für Geflüchtete präsentiert. Die Webkonferenz 2017 steht unter dem Motto: "Tauch ein in deutsche Sprache und Kultur". Dabei wird auch das Eintauchen mittels 360-Grad-Videos oder 3D-Brillen behandelt werden.

Weitere Informationen unter www.dafwebkon.com

Bild: DaFWEBKON

Veranstaltungen Review

Bild: ÖSZ

Das ÖSZ auf der Interpädagogika

Das Österreichische Sprachen Zentrum war auch heuer auf der Interpädagogica, Österreichs einziger Fachmesse für den pädagogischen Bereich, mit einem Stand zum Thema Lesen und Mehrsprachigkeit in Wien vertreten.
Auch Bundesministerin Dr.in Sonja Hammerschmid besuchte den ÖSZ-Stand und informierte sich über die Arbeit des ÖSZ.

Zur Dezember-Ausgabe der ÖSZ-Sprachbox und weiteren interessanten Sprachen-Themen geht es hier!

Bild: ÖSZ

Hier könnte Ihr Beitrag stehen!

Publikationen Review

Bildung in der digitalen Welt - Zur Strategie der deutschen Kultusministerkonferenz: Eine Leseempfehlung

Am 8. Dezember hat die deutsche Kultusministerkonferenz KMK, die die in Bildungssachen an und für sich selbstständigen deutschen Länder koordiniert, ihr lesenswertes Digital-Strategiepapier veröffentlicht. Der Publikation ging ein mehrmonatiger Diskurs- und Entwicklungsprozess voraus, der u.a. in dem von der Uni Wien herausgegebenen österreichischen Online-Magazin medienimpulse gut nachvollziehbar dargestellt ist. (http://www.medienimpulse.at/articles/view/993)

Zitat: „Die Digitalisierung unserer Welt (...) ist für den gesamten Bildungsbereich Chance und Herausforderung zugleich,“ (S. 8) und weiter: „Der Umgang mit der Digitalisierung im Schulbereich – wie im Bereich der Hochschullehre auch – folgt dabei dem Primat des Pädagogischen und muss in pädagogische Konzepte eingegliedert sein, in denen das Lernen im Vordergrund steht.“ (S. 51) So äußert sich der Text klipp und klar und auf Augenhöhe mit dem aktuellen Diskurs. Sowohl die je spezifische fachintegrierte Nutzung digitaler Medien und Werkzeuge als auch der explizite Aufbau informatischer Kompetenzen ist Teil des am europäischen DigComp-Modell (https://ec.europa.eu/jrc/en/digcomp/digital-competence-framework) orientierten Katalogs der „Kompetenzen in der digitalen Welt“ im Dokument; der im DigComp-Modell eher vage formulierte Punktes 5 wird um den Unterpunkt „Algorithmen erkennen und formulieren“ ergänzt; dazu gesellt sich im KMK-Papier als neuer Punkt 6 der von vielen Medienpädagog/innen eingeforderte Aspekt des Analysierens und Reflektierens.

Insbesondere in der Formulierung des Anspruchs an die Lehrpersonen lässt das Dokument an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. „Der Aufbau medialer und medienpädagogischer Kompetenzen ist Aufgabe der Fachdidaktiken, der Fachwissenschaften und der Bildungswissenschaften.“ (S. 24) „Für sich bereits im Schuldienst befindende Lehrkräfte sind Fortbildungsmaßnahmen erforderlich,“ (S. 25) und: „Ein nachhaltiger Kompetenzerwerb erfordert Abstimmung der Beteiligten innerhalb der (...) Phasen der Lehrerausbildung“ (S. 27) – also starker Rückenwind für alle diesbezüglichen Initiativen und Projekte. Weiters wird der „schulische Raum“ ganz klar als durch digitale Lernumgebungen mittelfristig zu ergänzen definiert – neue Architekturen, eine neue Raumordnung und neue Verkehrsregeln und Hausordnungen, die Digitales und Analoges kombinieren, stehen also an. BYOD – bring your own device – ist deutlich präferiertes Endgerätszenario, wobei bei allen Fragen, die Finanzierung und Durchsetzungsmacht brauchen, auch die Grenzen der KMK und ihrer Strategie deutlich machen. Das Papier geht zwar soweit, auch konkrete Gesetzesvorhaben, die der Umsetzung der Strategie helfen würden, zu umreißen, bleibt aber bei vielen Themen (insb. der Frage der Bildungsmedien) vage und plant Verbindlichkeit in den adressierten Themen digitale Lernumgebung (erst?!) bis 2021 bzw. bei den Kompetenzen in der digitalen Welt für alle Schüler/innen, die die Sek I verlassen, bis 2024.

Die organisatorischen (zB: Welche Institutionen braucht es neu und wie muss die Zusammenarbeit organisiert werden?), legistischen (zB: Wie kann ein ID-Management-System aufgesetzt werden? Wie können länderübergreifende Synergien konkret genutzt werden?) und finanziellen (Wer errichtet die notwendige Connectivity-, WLAN- und Präsentationsgerät-Infrastruktur? Wer zahlt OER?) Herausforderungen sind groß – keine Frage. Aber ein wichtiger Meilenstein ist erreicht. Und die KMK hat nicht vor, nun die Hände in den Schoß zu legen: „Die Handlungsfelder der allgemeinen und politischen Weiterbildung im Rahmen einer digitalen Welt werden von der Kultusministerkonferenz bis Herbst 2017 erarbeitet.“ Wohlan! Und, wie gesagt: Eine Leseempfehlung!

Download der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“: www.kmk.org/aktuelles/thema-2016-bildung-in-der-digitalen-welt.html

Thomas Nárosy BEd MBA MAS (www.thomasnarosy.at)

Sie können den Newsletter auch online in unserem Archiv auf http://www.virtuelle-ph.at/mod/datalynx/view.php?id=14888 nachlesen.


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